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1.Fahrtbericht/ FAZ (Technik und Motor):
Und nun läuft diese Antiquität auch noch unerwartet leicht Ist denn die moderne Fahrradtechnik umsonst erfunden worden? / Mit einem Schweizer Militär-Velo unterwegs war Hans-Heinrich Pard
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Diesem Rad nähert sich ein anständiger Mensch nicht ohne Respekt. Erstens ganz einfach weil es ein ehrwürdiger Oldtimer ist, etliche Jahre älter als der Betrachter selbst. Für Baujahr 1944 scheint es geradezu mit ewiger Jugend gesegnet zu sein. Respekt zollt man diesem Militär-Velo, weil es aus der Schweiz kommt und offenkundig ein so recht Schweizer Qualitätsprodukt ist wie Toblerone, Victorinox-Messer und Riccola Kräuterzucker. Und außerdem wirkt es mit seinem Militärkennzeichen, dem Schweizerkreuz und der Rekrutennummer ungefähr so amtlich wie Emil Steinberger als Telegrafenbeamti. Und dabei so solide, daß man es kaum an eine Mauer zu lehnen wagt, aus Sorge, es stürze eher die Mauer ein als daß sich an diesem Stück eidgenössischer Solidität etwas verbiege.
Doch bei allem Respekt: Wenn man an dieses alte Fahrrad herantritt, es ein wenig lupft, seine 22 Kilogramm gar von einer Stelle an eine andere hebt, verspürt man ein gelindes Erschrecken. Man überlegt sogleich, ob nicht durch Zurücklassen der ledernen Werkzeugtasche oder der massiven Luftpumpe auf dem Oberrohr ein wenig Marscherleichterung zu erlangen sei. Und wenn man dann sieht, daß einen hier nicht einmal die uns Deutschen so vertraute Schweinfurter Dreigangnabe, geschweige denn ein japanisches Schaltwerk mit 30 Übersetzungen erwartet, dann mischt sich schon ein wenig Mitleid dem Respekt bei. Mitleid mit denen, die diese Räder kompanieweise und mit Gepäck zu benutzen hatten, Mitleid, auch mit dem liebenswerten Verrückten, der mit einem solchen "Waffenrad" (aber das ist eigentlich ein österreichischer Ausdruck und nicht einmal für Fahrzeuge des Bundesheeres) an sportlichen Radeleien teilnahm. Mitleid vielleicht auch mit denen, die so ein antiquarisches Fahrrad als Sammelgegenstand erstrebenswert finden, aber eigentlich nur, wenn auch eine Karabinerhalterung dran wäre und eine Möglichkeit die Reichskriegsflagge der kaiserlich deutschen Marine als Stander zu setzen.
Mit solch einem Gemisch aus dem angemessenen Respekt und ein wenig Selbstmitleid darüber, was man so alles ausprobieren soll, haben wir dieses Rad aus dem Schuppen geholt. Haben die gar nicht gepolsterten, aber unglaublich gut in der Hand liegenden glatten Handgriffe gepackt, uns in den mit Drahtschleifen gefederten Kernledersattel geschwungen, haben kräftig die für genagelte Bergstiefel dimensionierten Gummiklotzpedale getreten und sind einfach losgeradelt. Sind mit diesem schwarzen Ungetüm geradelt und aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen.
Zunächst: Es ist leise. Diese in welchem Armeedepot auch immer seit einem halben Jahrhundert sorgfältig gepflegte Antiquität muckst sich nicht, quietscht nicht, klappert nicht, schleift mit nichts und nirgends. Nicht mal die Blech-Schutzbleche flattern, wenn man durch ein Schlagloch rumst - können sie auch nicht, denn sie sind fest mit dem Rad verbunden. Das hintere ist zum Beispiel mit den Rahmenrohren hinter dem Tretlager verlötet. Die Kette, so dimensioniert, daß sie jedem Mofa zur Ehre gereichen könnte, schnurrt dezent - nicht einmal ein Knarren kommt vom Sattel.
Dieses alte Militärrad läuft unglaublich leicht, und zwar unbeirrbar geradeaus. Die Sitzposition ist ein wenig eng, das aber ließe sich leicht ausgleichen durch Umdrehen der Sattelstütze: Die hat ein horizontales Rohrstück, auf dem sich der Sattel nach vorn und hinten rücken läßt. Die Gangschaltung vermißt man nicht. Die Übersetzung läßt gleichermaßen die flotte Fahrt wie das Erklimmen von Steigungen zu. Und erst recht kann man sich auf die Abfahrten freuen, bei denen drei Bremsen für die Verzögerung sorgen: ein Gummiklotz, der von einem Gestänge wie ein Stempel auf den Vorderreifen gedrückt wird, und in der Hinterradnabe sowohl ein Rücktritt wie eine zusätzliche Trommelbremse.
Bei der Rückkehr waren wir schließlich drauf und dran, zu überlegen, ob so ein Rad nicht noch in der heimischen Garage einen Platz finden könne.
Bezugsquellenhinweise: Philipp Enigmayr, Telefon 0178/172 6911, E-Mail Armeerad@gmx.de
Text: F.A.Z., 27.06.2006, Nr. 146 / Seite T6
2. Artikel:Frankfurter Rundschau/ Mobiles Leben:
Schicke Rüstungskonversion
Ehemalige Schweizer Armeeräder überzeugen mit wuchtigem Charme
Frankfurt a. M. - Wer ein modernes Fahrrad anhebt, ist häufig erstaunt. Noch vor wenigen Jahren galten Rennmaschinen und Mountainbikes mit maximal zwölf Kilogramm als Leichgewichte. Heutzutage setzen sich Carbonrahmen durch, und die sind wirklich federleicht.
Der Gegenentwurf zu den schlanken Supersportlern auf Rädern dürfte das Dienstrad der Schweizer Armee sein. Der 23 Kilogramm schwere Bolide erweckt den Eindruck, dass selbst eine Steinlawine im schweizerischen Hochgebirge ihm nichts anhaben kann. Der Medizinstudent Philipp Enigmayr entdeckte die Tretmaschinen vor Jahren in der Schweiz und erlag ihrem Charme. Als die Räder 2004 ausgemustert wurden, übernahm er einen größeren Fuhrpark: "Wir haben die Schätzchen dann technisch und optisch - falls nötig - aufbereitet."
Der Volksmund kennt das Vehikel als Armeefahrrad 05, Militärvelo 05 oder - wie wohlklingend - als Ordonnanzrad 05. Es wurde eigens für die Schweizer Armee konzipiert. Gedacht war es für eine mobile Truppe, die schnell jeden Ort in der Schweiz erreichen sollte. Ein Konzept, das in der kleinen Alpenrepublik jahrelang aufging. Zwischen 1905 und 1988 rollten rund 68000 Ordonnanzräder 05 vom Band. Gebaut wurden sie von den Firmen Schwalbe, Condor und Cosmos. Nach 1945 auch von Zesar.
Das Ordonnanzrad zeichnet sich vor allem durch seine extrem robuste Bauweise und hochwertige Verarbeitung aus. Es ist so konstruiert, dass sich das komplette Fahrrad mit wenigen Werkzeugen (notfalls im Feld) zerlegen, reparieren und wieder zusammenbauen lässt. Alle drehenden Teile sind zerlegbar und schmierbar - einzelne Kugeln der Kugellager auswechselbar. Es verfügt über drei Bremsen: Eine Stempelbremse vorne sowie Rücktritt- und Trommelbremse hinten. Der Gepäckträger ist bis 80 Kilogramm belastbar. Das Rad gilt bei den Eidgenossen als nahezu unzerstörbar.
Bemerkenswert am ersten Fahreindruck: Das Rad wirkt erstaunlich kurz und lässt sich einfach fahren. Sind die 23 Kilogramm einmal Schwung, läuft das Velo scheinbar leicht und wegen des hohen Vorlaufs an der Vordergabel erstaunlich spurtreu geradeaus. Wegen der vielen Verstellmöglichkeiten finden Fahrer mit einer Körpergröße von 150 bis 190 Zentimeter Platz im Sattel.
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Bezug: Philipp Enigmayr, Tel. 0178/1726911, E-Mail: Armeerad@gmx.de
3. Zeitschrift Aktiv Radfahren:
Nur noch wenige davon gibt es, die letzten hat sich ein Münchner Fahrradenthusiast aus einer Auktion gesichert.
Wer damit fährt, spürt bald wie kurz das Rad gebaut ist, wie leicht das Fahrrad zu fahren ist. Hat man die 24 Kilo-Fuhre einmal Schwung gewonnen läuft das Velo scheinbar leicht und aufgrund seines hohen Vorlaufs an der Vordergabel erstaunlich spurtreu geradeaus.
Von 20 auf 0 dank Rücktritt-, Trommel- und Stempelbremse Das Ordonanzrad 05 verfügt über eine Gestänge- sprich Stempelbremse, eine Seilzug-Bremse und eine Rücktrittbremse. Die Vorderrad-"Stempelbremse" drückt beim Verzögern mit seiner Gummi-Auflage direkt auf den Pneu des Vorderrades, wodurch ein charakteristisch schleifendes Geräusch entsteht.
Die im Rad verbaute Trommelbremse am Hinterrad wurde erst ab 1944 nachgerüstet. Über einen Seilzug wird Trommel in der sog. "Böni-Nabe" (benannt nach dem Erfinder) gegen die Bremsflächen gedrückt. Der geschwunge Lenker erlaubt dem Fahrer eine aufrechte Sitzposition, die ihn allerdings umso mehr dem (Gegen-)Wind aussetzt. Der schon eingesessene Sattel ist einem Stück Leder geformt und passt sich mit den zurückgelegten Kilometern den individuellen Bedürfnissen seines neuen Besitzers an. Die Pedale sind ultrabreit und haben deutlich erkennbar Stiefelmaß. .
Laut Importeur Philipp Enigmayr gibt es "Ersatzteile zu fairen Preisen". 450 Euro will er für das 26 Zoll Rad in Rahmengröße 58 cm haben. "Eine Wertsteigerung ist zu erwarten". Deutschlandweit wird ein Versand zum Selbstkostenpreis angeboten.
Technische Daten/zur Ausstattung Gewicht 24 kg, Rahmenhöhe 58 cm, Reifen 26“
Das Rad wurde eigens für die Schweizer Armee konstruiert, wurde von 1905 – 1988 in einer Auflage von ca. 67000 Stück gebaut, die Radfahrertruppe wurde im Jahr 2001 aufgelöst. Robuste Bauweise und hervorragende hochwertige Verarbeitung, da speziell für die Schweizer Armee gefertigt, keine Massenproduktion Verfügt über drei Bremsen: Stempelbremse (vorne), Trommelbremse (hinten), Rücktrittbremse Dynamo meist von der Firma SILUMA- SWISS MADE VERBAUT : zwei getrennte Spulen für Vorder und Rücklicht verbaut, was dazu führt, dass die einzelen Leuchten heller sind. 1 Gang Hinterradnarbe "Torpedo" aus Schweinfurt, Bereifung der Firma "Maloya". Sowohl Sattel als auch die Werkzeugtasche sind von ortsansäßigen Sattlern produziert worden, die sich mit Stempel und Jahreszahl verewigten. Am Sattelheck steht FAG 58 (= 1958, FAG = Initialen des Sattlers) Gepäckträger konzipiert für eine Last von 80 kg
Bezugsquelle: Philipp Enigmayr, Telefon 0178/172 6911, E-Mail Armeerad@gmx.de
Weitere Artikel:
„PIRSCH“ – Deutsche Jagdzeitschrift, März 2007
SUEDDEUTSCHE.DE April 2006:
Ein Rad mit Geschichte
Die Schweiz hat bis Ende der 90er Jahre ihr Land auch vom Fahrrad aus verteidigt. Das hört sich wieder herrlich schweizerisch-eigentümlich an, ist aber ganz logisch. Das Land ist gerade mal 41.293 Quadratkilometer groß, dafür türmen sich auf dieser Fläche die Berge bis zu 4634 Meter hoch. Der ehemals ranghöchste Armee-Radfahrer Oberst Jean-Pierre Leuenberger fasste in einem Interview die Vorteile seiner Soldaten schlüssig zusammen: „Wir sind schnell. Bis Lastwagen und Panzer ihre Motoren gewärmt haben und die Tarnnetze abmontiert sind, sind wir längst über alle Berge. Außerdem sind wir wendig und nur bedingt ans Straßennetz gebunden. Wir fahren durch Wälder und Felder.“
Charakter statt Moderne
Während heute im Rad-Laden der Körper millimetergenau ausgemessen, um den passenden Rahmen zu finden, gibt es vom Armeerad nur ein Modell in einer Größe. Das Rad ist also immer 181 Zentimeter lang, der Stahlrahmen schwarz und 58 Zentimeter hoch. Die Sattelstütze lässt sich aber nach hinten kippen, so dass wichtige Zentimeter für die Sitzposition gewonnen werden. Deshalb können 150 bis 190 Zentimeter große Menschen drauf radeln. Und: Es hat keine Gangschaltung. Der technische Fortschritt ist also an dem Armee-Rad seit seinem ersten Einsatz 1905 unbemerkt vorbeimarschiert.
Erst Mitte der 90er Jahre stiegen die Soldaten auf ein Rad mit sieben Gängen und Mountainbike-Lenker um. Wenige Jahre später wurde die Kompanie abgeschafft.
Schweiz bis ins Detail
Sattel, Werkzeugtasche und sogar der Schmutzfänger am Schutzblech sind aus Leder und selbstverständlich von Schweizer Sattlern gefertigt. Diese haben dem Sattel ihren Stempel und die Jahreszahl aufgedrückt. Auch im Rahmen ist das Baujahr eingefräst.
Das Rad hat von Natur aus keinen Ständer. Es durfte nicht zu sehen sein, deshalb haben es die Soldaten in eine Wiese, unter einem Baum, im Gebüsch oder im Wald abgelegt. Im zivilen Alltag hat sich der Ständer allerdings bewährt und ist nachträglich bei manchen Rädern angebaut wurde. Gut so, denn das Rad holt sich beim Anlehnen an der Wand Schürfwunden an Griffen oder am Rahmen.
Fürs Auge: Unter dem Rücklicht ist das Schweizer-Nummernschild befestigt. Kein Scherz, denn wie jedes andere gewöhnliche Rad in der Schweiz muss auch das Armeerad angemeldet und versichert sein. Allerdings ist der Versicherungsschutz für die Armeeräder abgelaufen. Wer also mit dem Rad in die Schweiz einradeln will, muss das Schild abschrauben, um die Behörden nicht zu verärgern.
Im Schatten der Elitetruppe
Zu den Schweizer Radfahrern durften nur die Besten von den Besten. Eine Voraussetzung war das Sportabzeichen. Auf Deutsch hört sich das nach Altherren-Kondition an. Aber in der Schweiz bekommt nur derjenige diese Auszeichnung, wer eine Kletterstange in weniger als vier Sekunden erklimmt, aus dem Stand zwei Meter weit springt, in zwölf Minuten 3200 läuft, und dann noch 50 Rumpfbeugen und Liegestütze in einer Minute schafft.
(Foto: Istockphoto)
Wer also an der roten Ampel von einem High-Tech-Mountainbike-Fuzzi belächelt wird, erinnere sich an die Elitetruppe und lege den Blick auf: Schweig, du Leichtmatrose.
Radeln wie die Profis
Bei den Schweizer Armee-Radfahrern mischten sich auch berühmte Radprofis unter die Kompanie. Tony Rominger, Stundenwelt-Rekordler und Giro-Italia-Gewinner, Alex Zülle, einmaliger Weltmeister im Zeitfahren und zweimalig Zweiter bei der Tour de France und Pascal Richard, Olympiasieger im Straßenrennen, strampelten sich auf dem Armee-Rad fit.
Wenn also ein steiler Berg Otto Normalbürger zwingt, vom 22-Kilo-Armeerad abzusteigen, ist das keine Schande. Schließlich spannt sich bei diesem Rad keine Kette über zig Ritzel und macht jeden Tritt butterweich, egal bei welcher Steigung. Deshalb muss der Laie runter vom Rad, wenn es mal steiler wird und den Koloss stöhnend-schnaufend auf den Gipfel wuchten.
Von der schnellen Truppe
Die Rad-Soldaten waren bei einer Distanz zwischen 30 und 50 Kilometern schneller als alle anderen Bodentruppen. Bis zu 200 Kilometer fuhren die Radler am Tag. Dabei machten sie durchschnittlich 20 Stundenkilometer. Wenig? Nicht bei dem hochalpinen Profil der Schweiz.
Der Amateur-Radler mit circa 2500 Kilometer Jahresleistung in den Beinen kann da selbstverständlich nicht mithalten. Wenn er nach ein paar hundert Metern mit dem einen Gang schön in Fahrt gekommen ist, stellt sich aber auch bei ihm der Rausch der Geschwindigkeit ein. Dann laufen die 26-Zoll-Räder schnell über den Asphalt, und selbst wenn sich großes Kopfsteinpflaster in den Weg legt, gleitet das Armee-Rad lautlos darüber. Nichts scheppert, nichts klappert, nichts unterbricht die Gedanken, alles läuft bei hoher Geschwindigkeit still und rund.
Und mit der Rücktrittsbremse hat man die Geschwindigkeit bestens im Griff. Ob man den Berg hinunterrauscht oder in der Ebene fliegt, auf wenigen Metern kommt das Rad schnell zum Stehen. Die Stempelbremse vorn und die Trommelbremse hinten sind hübsche technische, aber lasche Details. Ihr Einsatz empfiehlt sich nur, um an einer leicht abschüssigen Kreuzung nicht wegzurollen, während man auf freie Fahrt wartet.
Wellness auf dem Arbeitsweg
Wer mit dem Armee-Rad schnell zur Arbeit flitzen will, hat Pech gehabt. Denn es ist nicht spritzig, man kann mit ihm nicht an eine rote Ampel heranrasen, im Stand balancieren, dabei eine kleine autofreie Lücke abwarten und dann blitzschnell rüberhuschen. Dafür ist das Armee-Rad zu behäbig. Stattdessen kommt man auf fünf Kilometern fünf Minuten später an. Nicht puterrot und nass geschwitzt, sondern entspannt und wohltemperiert.
Stabil ans Ziel
Das Armee-Rad ist zwar 22 Kilo schwer, dafür lässt es sich nicht verbiegen. Selbst 65 Kilo für Schutzbekleidung, Panzerfaust oder Maschinengewehr, Proviant und Werkzeug lässt sich aufladen.
Der zivile Radfahrer profitiert vom stabilen Stahlrahmen, der die Kilo schweren Einkäufe vom Supermarkt sicher nach Hause verfrachtet. Auch der Kindersitz lässt sich mit besten Gewissen auf den Gepäckträger montieren.
Langes Leben bei leichter Wartung
Das Armee-Rad ist schon so alt und fährt immer noch. Es wurde so konstruiert, dass es im Feld leicht zerlegt, repariert und wieder zusammengebaut werden kann. Das bisschen Werkzeug, das man dafür benötigt, steckt in der ledernden Revolvertasche am Rahmen. Ersatzteile gibt es heute noch.
Kontaktbörse statt Transportmittel
Wer Kontakt sucht, muss sich einen Hund anschaffen – oder ein Schweizer Armee-Rad. Mit diesem Rad fällt man neben 0815-Rädern schön auf und ein schneller Flirt zwischen der Rot- und Grünphase ist immer drin. Außerdem bleibt das Rad bestimmt die nächsten hundert Jahre unzerstörbar und steht seinem Besitzer in jedem Alter würdevoll zur Seite. Deshalb sind die 350 bis 450 Euro, die man für ein Armee-Rad zahlen muss, eine gute Alternative zu den Leichtgewichten, auf denen man schnell albern und alt aussieht.
Das Schweizer Armee-Rad ist erhältich über:Philipp Enigmayr, Telefon 0178/172 6911, E-Mail Armeerad@gmx.de, oder www.enigmayr.de/
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